Ich habe für euch eine Runde „am Yoga Rad gedreht“.

Yoga Rad-1

Das Yoga Rad, auch bekannt als Yoga Wheel, ist auf den ersten Blick handlich, leicht und unscheinbar. Angeblich bringt es mehr Leichtigkeit, Mobilität und Stabilität in die Yogapositionen und hilft dabei, gewisse Asanas zu lernen und zu optimieren .

Weshalb es mittlerweile zum beliebtesten Yoga Zubehör zählt und wie es sich in die alltägliche Yogapraxis einbauen lässt, das habe ich für dich getestet. Dazu wurden von mir einige Übungen und Videos für die Homepraxis zusammengetragen, welche ich für den Test des Rades passend fand und hier mit dir teilen möchte.

Die Idee vom Yoga Rad.

Ursprünglich war das Rad von den Erfindern, zwei Yoga Lehrern, als Hilfsmittel zum Erlernen und Halten von Balance-Positionen gedacht. Ebenfalls lassen sich jedoch intensive Rückbeugen sowie eine tiefere Ausrichtung und Dehnung diverser Positionen leichter ausführen, da der Körper aufgrund der runden Form des Rades optimal unterstützt wird. Um Stabilität zu gewährleisten besteht das Rad in der Regel aus Holz oder Kunststoff. Die Durchmesser und Breite variiert, je nach Anwendung.

Ich verwende dieses von Gorilla Sports: 32,5 cm x 13 cm x 2 cm (Durchmesser x Breite x Dicke)

Das Yoga Rad in der Praxis.

Unterstützung bei Brust-, Schulter- und Rückenöffnung. Mit Hilfe des Rades kannst du dich als Beginner langsam an die gewünschten Übungen herantasten. Die Rückbeuge fällt mit dem Rad beispielsweise deutlich leichter als ohne Unterstützung. Für Fortgeschrittene unter euch dient das Hilfsmittel um eure Yoga-Routine zu optimieren und weiter auszubauen. In Folge stelle ich euch ein paar Übungen zum Nachmachen vor.

Meine 3 Lieblingsübungen.

Bevor du mit deinem Rad losstartest, noch ein Tipp vorab: Das Yoga Rad erscheint, gerade zu Beginn der Praxis, recht wackelig und instabil zu sein. Lass dir genügend Zeit, gehe unbedingt nach deinem Körpergefühl und taste dich langsam an die Übungen heran. Nach und nach wirst du feststellen, dass du dich wohler fühlst und ich bin überzeugt, dass es dir dann Spaß machen wird!

Und los geht´s. Meine Lieblingsübungen mit dem Yoga Wheel:

1. Die Brücke

Vor allem soll das Yoga Rad die Rückbeugen unterstützen. Besonders in der Yoga-Übung das „Rad“.
Wirkung:  Eine Herzöffnung, welche die Atmung tiefer fließen lässt; Dehnung des Burstkorbs; Der ganze Körper und auch die Wirbelsäule wird flexibler.

 

  1. Der Runners Lunch

Im Deep Lunch oder der Runners Lunch Position mit Unterstützung des Rades eine tiefere Streckung mit Balance erzielen.
Wirkung
: Das Rad unterstützt bei Streckung der Oberschenkelmuskulatur und Hüfte.
Varianten: Für die sanftere Variante stütze deine Hände auf 2 Blöcken erhöht ab. Für eine intensivere Variante lege deine Unterarme auf der Matte ab.

3. Balance Position

A) Plank Pose

Schaffst du es auf dem Rad in der Plank die Balance zu halten? Taste dich langsam heran.
Wirkung
: Durch die Erhöhung unterstützt das Rad die Schulter- und Rückenstreckung; deine Wirbelsäule wird gerade aufgerichtet; die Schultern werden gekräftigt.

B) Surf Pose

Diese Position ist anspruchsvoll, macht mir persönlich allerdings am meisten Spaß!
Wirkung
: Erhöht das Balancegefühl; steigert die Achtsamkeit in der Körpermitte.
Varianten: Zum Üben empfehle ich dir eine Hand am Boden abzustützen (siehe Bild), damit du ein Gefühl für das rollende Rad bekommst. Wenn du dich fit und bereit für mehr fühlst, strecke beide Arme aus und balanciere auf dem Rad.

 

Meine Video-Empfehlungen.

Nun habe ich drei Videos für dich und deine Homepraxis, welche dir noch weitere Einblicke in die Möglichkeiten mit dem Yoga Rad geben.

Mein Alltime-Favorite:

Ich hoffe du bist nun neugierig geworden und wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren…

…und jetzt viel Freude & keep rollin`!

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